Romantischer Sonnenuntergang

Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder zurück. Der letzte Blogeintrag ist bereits eine Weile her, was aber nicht heißt, dass ich aufgehört habe zu Malen. Es gab zwar eine kleine Schaffenspause, aber in den letzten Monaten sind vier Werke entstanden, die ich euch in den nächsten Blogeinträgen vorstellen möchte. 

Drei davon wurden für Hochzeiten gemalt. Das heutige Bild habe ich letzte Woche dem Brautpaar auf ihrer Hochzeit übergeben. Die zwei lieben Menschen, die sich letztes Wochenende vor Gott und den Menschen ihr “Ja-Wort” gegeben haben, sind sehr gläubige Menschen, die beide hauptberuflich dafür arbeiten, dass andere unseren wunderbaren Gott besser kennen lernen können. Entsprechend war die Feier geistlich, mit sehr viel Tiefgang, aber auch fröhlich und mit vielen Möglichkeiten zum Lachen.  

Das Brautpaar geht gerne wandern und verbringt viel Zeit in der Natur. Sie lieben die Berge. Der Bräutigam hat auf einer eisigkalten schneebedeckten Bergspitze seiner Angebeteten den Heiratsantrag gemacht. Daher dachte ich, es wäre angebracht, auch in das Bild für die beiden die Berge mit hineinzubringen. Allerdings habe ich mich für wärmere Farben und einen Sonnenuntergang entschieden. 

Inspiriert wurde das Bild von einem Tutorial von Angela Anderson. In letzter Zeit habe ich viele Bilder ohne Anleitung gemalt. Doch ich muss sagen,  das Tutorial von Angela Anderson hat mir geholfen, meine Technik etwas mehr zu verfeinern. Besonders die nebligen Berge in der untergehenden Abendsonne haben dadurch mehr Tiefe bekommen. Auch wollte ich lernen, wie ich besser Wolken im Sonnenuntergang malen kann. Das fällt mir immer noch sehr schwer. Auch in diesem Bild ist es mir nicht vollständig gelungen, weil mir Magentarot fehlte, um die Violett-Töne mischen zu können. Daher hat das Malen des Himmels und der Wolken am längsten gedauert. Doch letztendlich habe ich ein Ergebnis zustande gebracht, mit dem ich halbwegs zufrieden war. 

Wie ich es mir für meine christlichen Freunde zur Angewohnheit gemacht habe, wollte ich gerne einen Bibelvers auf dem Bild ergänzen. Eine Weile habe ich überlegt, welcher Text passend sei. Schließlich fiel meine Wahl auf Johannes 13:35 

Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. 

Das Ergebnis sehr ihr hier auf einer 40x50cm Leinwand:

Das Brautpaar hat ihr ganzes (gemeinsames) Leben dem Dienst für Gott geweiht. Sie sind seine Nachfolger. Jesus hat gesagt, dass seine Nachfolger an ihrer Liebe zueinander erkennbar sein sollen. Leider ist das in den Kirchen unserer heutigen Zeit oft nicht mehr der Fall. Ganz im Gegenteil wird viel kritisiert und verurteilt. Jeder richtet den anderen und stellt sich somit über seinen Bruder. Das ist nicht der Geist, den Jesus hatte. Er gab seine hohe Stellung im Himmel auf, um ein armer Wanderprediger zu werden und den grausamsten Tod zu sterben. Das Brautpaar hat sich entschieden, diesem, ihrem Vorbild, zu folgen. In ihrem Eheversprechen haben sie sich gegenseitig versprochen, Gott zu lieben und den Partner zu ehren, zu lieben und für ihn in allen Lebenslagen da zu sein. Die Ehe bedeutet das Zurückstellen seiner eigenen Bedürfnisse und das Höherachten des anderen als sich selbst. Man lebt nicht mehr für sich selbst, sondern für den Anderen. Wer mehr das Glück des Anderen sucht als nur das eigene, der wird es wahrhaft finden.  

Ein christliches Paar, das Gott im Mittelpunkt seiner Beziehung hat, entfremdet sich nicht mit der Zeit, wie es heute leider nur allzu oft der Fall ist. Da sie einzeln, aber auch gemeinsam, immer wieder zu Gott kommen und ihn in ihre Beziehung mit einbeziehen, kann er bei Konflikten helfen und steht dem Paar bei Herausforderungen zur Seite. Diese Erfahrungen schweißen zusammen und lässt eine Liebe wachsen, die viel tiefer ist als nur das Gefühl, welches wir heute als “Liebe” bezeichnen. Es ist eine Liebe, die nur Gott geben kann, weil er selbst diese Liebe ist. 

Ich wünsche jedem Leser, dass er diese beständige, allen Verstand übersteigende Liebe in seinem Leben erfahren hat. Wenn dies nicht der Fall ist, kann man beten, dass Gott seine Liebe im eigenen Leben offenbart. Er antwortet bestimmt darauf! 

Während der Hochzeitsfeier wurde ich von anderen Gästen zu einer kleinen Holzkohlezeichnung auf eine Serviette angestiftet. Ein Schaschlickspieß wurde dazu in eine brennende Kerze gehalten, bis die Spitze glühte. Dadurch erhielt man eine Art Kohlestift. Das Ergebnis sehr ihr hier:

Im nächsten Beitrag stelle ich ein kleineres Bild vor, welches uns wieder einmal an eine Meeresküste entführt. Bis dahin wünsche ich allen Gottes reichen Segen! 

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