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Zuletzt waren wir bei der zweiten Weggabelung stehen geblieben. Dort hatten die Pilger auf dem breiten Weg die Wahl, ob sie weiter dem breiten Weg ins Verderben folgen wollen oder ob sie lieber auf den schmalen Weg wechseln wollen, um noch das ewige Leben zu empfangen.

Haus des Geldes

Doch wie wir bereits beim letzten Mal gesehen haben, ist für viele der schmale Weg zu anstrengend. Er erfordert zu viele Opfer, Entbehrungen und Unannehmlichkeiten. Da ist der breite Weg schon deutlich komfortabler. Zumal die nächste Station Macht und Reichtum verspricht. Auf einer saftig-grünen Wiese steht ein güldener Wunschbrunnen, der mit dem Versprechen lockt, alle Träume und Wünsche zu erfüllen.
Mal Hand aufs Herz: Wer kennt denn solche Gedanken nicht? Hast du dir noch nie ausgemalt, was du alles machen würdest, wenn du nur genügend Geld hättest?

Geld, Reichtum, Einfluss und Macht sind für viele Menschen eine Stolperfalle. Man arbeitet wie ein Irrer, um die Karriereleiter hochzuklettern, um so mehr Anerkennung, Geld und Einfluss zu bekommen. Jeder hat seine Träume im Leben.

Viele jagen ihnen nach ohne sie je zu erreichen. Selbst wenn sie sich einen Traum erfüllen können, gibt es immer noch jemanden, der noch mehr Geld, noch mehr Einfluss und noch mehr Anerkennung hat. Also wird dem nächsten Ziel nachgejagt. So geht es vielen Promis. Sie brauchen eine noch größere Villa, noch einen Skandal und noch eine imposantere Yacht, um ihr vermeintliches Glück zu finden.
Doch am Ende muss jeder von uns feststellen: “Das letzte Hemd hat keine Taschen”. Was bleibt, wenn die Gesundheit und Jugend schwindet? Was bleibt am Ende?
Auf dem Sterbebett hat noch nie ein Mensch gesagt, dass er es bereut, nicht noch mehr Geld angehäufelt zu haben. Am Ende wird jeder feststellen, dass das Jagen nach Einfluss und Geld sinnlos ist.

“Als ich aber ansah alle meine Werke, die meine Hand getan hatte, und die Mühe, die ich gehabt hatte, siehe, da war es alles eitel und Haschen nach Wind und kein Gewinn unter der Sonne.” (Die Bibel, Prediger 2,11)
Da ist es doch deutlich besser sich einen Schatz im Himmel zu sichern. Das ist der Charakter, den wir mit Gottes Hilfe in diesem Leben formen durften. Ein Leben mit einem ruhigen Gewissen und in Frieden mit Gott ist der größte Schatz, den wir je gewinnen können. Es gibt noch einen zweiten Schatz, den wir mit in den Himmel nehmen können. Dies sind all die Menschen, die durch unseren Einfluss – sei er groß oder klein – Gott kennen gelernt haben. Bereits hier auf dieser Erde gibt es keine größere Freude, als wenn man einen Menschen persönlich zu Jesus begleiten kann. Nichts lässt das Herz mehr jubeln als wenn man sieht, wie Gott anfängt ein gebrochenes Herz zu heilen und man darf einen kleinen Anteil dazu beitragen. Doch wie viel größer wird die Freude einst im Himmel sein, wenn wir auch sehen, wie viele Menschen wiederum durch die Leute gewonnen werden konnten, für die wir arbeiten durften. Kein Schatz dieser Welt kann das aufwiegen!

Über kurz oder lang muss jeder feststellen, dass Geld doch nicht so glücklich macht, wie man denkt. Auf dem breiten Weg gibt es daher nun einen Wegweiser, der darauf hinweist. Er ruft zur Umkehr auf, doch das ewige Glück zu suchen. Die Frau auf dem breiten Weg folgt diesem Aufruf und kehrt um. Doch viele folgen dennoch weiter dem breiten Weg. Noch immer hat er viel zu bieten.

Party!!! Sex, Drugs & Rock'n'Roll!

Wer dem breiten Weg weiter folgt, sucht immer wieder nach neuen Kicks und nach etwas, was die Leere in seinem Herzen stillt. Ein Wegweiser am Wegesrand gibt das Motto vor: “Lebe den Moment!” Die Botschaft dahinter heißt: “Mach dir keine Sorgen um die Zukunft. Feiere dein Leben hier und jetzt! Folge deinem Herzen!” Das ist die Botschaft des Erzfeindes Gottes und der Menschen. Er möchte das Gewissen, durch das Gott zu uns redet, zum Schweigen bringen.
Das gelingt ihm gut, in dem er die Menschen von einem Höhepunkt zum nächsten jagen lässt. Musik, Partys und Festivals puschen die Emotionen. Sie lassen einen in andere Sphären entschweben. Weil auch hier bald ein Gewöhnungseffekt eintritt, braucht es immer stärkere Reize, um den selben Kick zu erreichen. Also kommen Drogen ins Spiel.

Man folgt einfach seinen Neigungen und lebt sie aus. Je nach dem wie sehr man sein Gewissen abstumpfen lässt, führt das zu Exzessen und Ausschweifungen jeglicher Art. Man ist auf der ständigen Jagd nach noch intensiveren Erfahrungen. Doch diese Gefühle halten nur einen kurzen Moment an und danach ist die dunkle Leere umso tiefer. Man sucht nach dem nächsten Kick und ehe man sich versieht, ist man in Süchten und Abhängigkeiten gefangen – Spielsucht, Sexsucht, Drogen, Alkohol, Dauerbeschallung mit Musik. Dabei verspricht doch dieser Weg die Freiheit! Das Interessante ist, dass sich die Menschen auch frei fühlen, weil sie alle Schranken und Hemmungen niedergerissen haben. Doch diese Freiheit ist eigentlich Gefangenschaft. Man ist von seinen eigenen Trieben gefangen. Man muss seinen inneren Neigungen folgen, um das Glücksgefühl wieder auslösen zu können. Das Gehirn ist danach süchtig geworden. Es kann sich an den einfachen Dingen, die Gott geschaffen hat, um uns glücklich zu machen, nicht mehr erfreuen. Stille, in der Gottes leise Stimme zum Herzen spricht, ist für solche Menschen unerträglich. Sie können sie nicht aushalten. Ein monogames Leben mit nur einem Partner fürs ganze Leben ist absolut unrealistisch geworden. Selbst wenn der Wunsch da ist, sucht das Herz immer wieder nach noch tieferen Gefühlen. Das Hören geistlicher Musik ist langweilig, da das Gehirn an ekstatische Rhythmen und Beats gewöhnt ist. Es ist so wie man nach einem süßen Schokoriegel eine reife Erdbeere isst. Sie wird sauer schmecken.

Unser Geschmack wurde durch die unnatürlichen Reize der Musik, der Partys, Drogen und der unkontrollierten menschlichen Leidenschaften pervertiert. Gott kennt die selbstzerstörenden und gesundheitsschädlichen Auswirkungen, wenn man unkontrolliert seinem Herzen, also seinen Leidenschaften, folgt. Daher hat er uns durch seine Gebote Grenzen gesetzt, die uns vor uns selbst schützen sollen. Es ist wie ein Zaun, der uns vor dem tödlichen Abgrund schützen will. Viele meinen, Gottes Gebote würden ihre Freiheit berauben und springen über den Zaun. Doch statt Freiheit zu erlangen, fallen sie in den tiefen, dunklen Abgrund von Abhängigkeiten. Wer sich aber im geschützten Rahmen der Gebote Gottes bewegt, findet wahre Freude und Freiheit, denn er ist von nichts abhängig, außer von Gott. Wie steht es um dein Herz?

Esoterik und Okkultimus

Nun nähern wir uns langsam dem Ende des breiten Weges. Der Weg von Sex, Drugs und Rock’n’Roll in die okkulte Welt ist nicht weit. Ich kann hier jetzt nicht tiefer in das Thema einsteigen. Doch unsere moderne Musik mit ihren Rythmen bringt unser Gehirn in einen hynoseähnlichen Zustand, der das Bewusstsein dämpft. Dadurch haben wir nicht mehr die Kontrolle über unser Denken und können uns nicht mehr vor dämonischen Einflüssen schützen. Drogen verstärken den Effekt noch. Außerdem ist die gesamte Musik- und Filmwelt mit okkulten Inhalten durchseucht, sodass es kein befremdliches Thema mehr ist. Viele Filme zeigen uns, wie man Kontakt zu Geistern aufnehmen kann, warnen aber auch vor den Konsequenzen.
Viele Stars und Prominente gehen einen Pakt mit dem Teufel ein, um berühmt zu werden. Die Geister nehmen Besitz von diesen Menschen und beeinflussen die Musik und die Filme, die sie machen, um noch mehr Menschen zu sich zu locken.

Viele belächeln das und sehen es eher als Metapher, wenn jemand von seinen Dämonen spricht, die einen quälen. Doch für mich ist das sehr real! Wir leben mitten in einem geistlichen Kampf. Gefallene Engel versuchen uns auf ihre Seite zu ziehen, während Gottes treuen Engel versuchen uns zu schützen und für Gott zu gewinnen. Die Medien, die wir in unseren Geist lassen, aber auch unser gesamter Lebensstil, bestimmen, welche Seite es leichter bei uns hat.

Viele Menschen auf dem breiten Weg sind inzwischen so verzweifelt und von dem Leben auf diesem Weg enttäuscht, dass sie sich an eine höhere Macht wenden, um Hilfe zu bekommen.

Manche wollen durch übernatürliche Macht ihren Einfluss und Wohlstand mehren. Andere suchen nach der wahren Liebe. Wieder andere spüren, dass sich der breite Weg dem Ende entgegen neigt und das so lange verdrängte Gewissen lässt sich nicht länger unterdrücken. Sie haben Angst vor dem Tod, denn sie haben nur für den Moment gelebt und sind nun nicht auf das Ende vorbereitet. Diese Menschen suchen den Rat bei den Geistern, um Hilfe zu erhalten. Sie lassen sich auf teuflische Deals ein, um ihren Herzenswunsch erfüllt zu bekommen. Doch sie wissen nicht, dass sie wieder einmal angelogen worden und sie in eine noch schlimmere Abhängigkeit geraten sind. Wer sich einmal mit Geistern eingelassen hat (dazu zählt auch weiße Magie und viele als harmlos bezeichnete Sachen, wie Gläser rücken, Karten legen usw.), kommt da alleine nie wieder raus. Die Geister sind stärker als wir und ihr Ziel ist es, den Menschen vollständig zu zerstören. Hat man ein kleines Türchen für die Dämonen geöffnet, kommen sie herein und erobern immer mehr den Menschen bis sie vollen Besitz von ihm ergriffen haben. Diese armen Menschen habe keine Kontrolle mehr über ihr eigenes Leben. Sie geraten noch tiefer in Drogen- und Alkoholabhängigkeiten und sterben oft sehr unschön.

Dies ist der Ziel des breiten Weges. Er will den Menschen, der einst im herrlichen Bildes Gottes geschaffen wurde, zerstören. Der Weg fing harmlos mit ein bisschen Essen und der Suche nach Liebe an. Der Mensch auf dem breiten Weg befindet sich die gesamte Zeit auf der Suche nach der Befriedung seiner Wünsche und Lüste. Doch je mehr er danach sucht, desto tiefer verfängt er sich selbst in den Untiefen seines Herzens. Die Lüste können nie gestillt werden. Am Ende sind sie Sklaven ihrer eigenen Neigungen und Gefangene der gefallenen Engel, die ihre Seele vernichten wollen.
Doch selbst hier ist es noch nicht zu spät! Ein schon sehr beschädigtes Schild weißt den Pilger darauf hin, dass er noch immer zu Gott umkehren kann! Egal wie tief man sich selbst in die Sünde und Abhängigkeiten hinein verstrickt hat, Gott kann und möchte einen noch immer retten! Selbst wenn jemand ein Sklave der Dämonen ist, kann Jesus ihn noch befreien! Unzählige Menschen haben das erlebt! Ich auch! Ich war in so mancher Abhängigkeit gefangen, doch obwohl es ein langer Weg war (und z.T. noch immer ist), hat mich Gott heraus geführt! Es ist möglich, noch umzukehren und wahre Freiheit zu finden! Es gibt nichts, was zu böse oder zu schlimm wäre, was Gott nicht vergeben könnte. Unser Gewissen und die Dämonen reden uns ein, dass wir bereits zu weit gegangen seien und Gott uns nicht mehr annehmen könne. Das ist eine Lüge Satans! Glaub sie nicht! Solange der Wunsch da ist, umzukehren und mit Gott neu anzufangen besteht Hoffnung!

Aber die Zeit ist begrenzt! Spiel nicht länger mit dem Feuer! Denk nicht, dass du noch ein bisschen weiter auf dem breiten Weg gehen könntest und dann später umkehren kannst! Das habe ich als Teenager gedacht. Ich wollte erst das Leben genießen,denn ich hatte keine Lust auf all die “Einschränkungen”, die ein Leben mit Gott mit sich bringen würde. Ich dachte mir, wenn ich alt bin, könnte ich allemal zu Gott umkehren, damit ich dann noch das ewige Leben erhalten könnte. Doch mit 17 Jahren war ich schon in verschiedenen Süchten gefangen, in dessen Folge ich gesundheitlich am Ende war. Außerdem kämpfte ich gegen Depressionen. Ich war im zarten Alter von 17 Jahren ein körperliches und psychisches Frack! So hatte ich mir das nicht vorgestellt!
Also entschied ich mich, Gott eine Chance zu geben. Er hat mich nicht enttäuscht. Ich hätte nicht gedacht, dass es so ein langer Weg werden würde, aus all den Abhängigkeiten wieder rauszukommen und wahre Heilung für das sündenkranke Herz zu finden. Noch immer befinden sich ein paar schwarze Flecken in meinem Herzen. Es wird noch viel Gnade und Geduld benötigen, diese auszulöschen, aber je mehr ich in der Heilung fortschreite umso größer wird auch der Friede und die Freude in meinem Herzen. Auch wenn der Weg mit Gott oft steinig und schwer ist, habe ich keinen Tag meine Entscheidung für ihn bereut. Vielmehr entscheide ich mich jeden Tag aufs Neue ganz bewusst für diesen Weg!

Wie sieht es mir dir aus? Hast du auch die Lügen des breiten Weges satt? Willst du von deinen Fesseln befreit werden? Dann kehr jetzt um! Es ist noch nicht zu spät!

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