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Bereit für einen (scheinbar) “schönen” und “bequemen” Weg?
Dann folge mir auf den breiten Weg!
Aber ich kann dir versprechen, dass diese Reise nicht so bequem wird, wie es den Anschein hat.
Die Geschichte über den schmalen Pfad war leichter zu schreiben, da sie ermutigender war.
Hier bei dem breiten Weg wird uns allen der Finger in die Wunde gelegt. Mein Gebet und Ziel ist es, durch diese Beschreibung die Lügen des großen Widersachers zu enttarnen, in die wir uns nur allzu leicht verstricken lassen.
Ich überspitze die Dinge bewusst manchmal ein wenig, um zum Nachdenken anzuregen. 
Lange habe ich mich vor der Veröffentlichung dieses Blogbeitrages gedrückt, doch jetzt konnte ich mich endlich mal dazu durchringen. 🙂

Die Entscheidung

Der breite Weg beginnt an der selben Wegkreuzung, an der auch der schmale Weg beginnt. Jeder Reisende, der hier vorbei kommt, kann sich für einen der beiden Wege entscheiden. Der Eingang zum breiten Weg wirkt einladend. Er ist mit schönen Blumen, die um den imposanten Eingang herum wachsen, versehen. Der Weg wirkt hell und freundlich. Er ist angenehm breit und eben. Außerdem ist sein Eingang nicht so weit entfernt wie die schmale Pforte. Es gibt auch keine Bedingungen, um den Weg betreten zu dürfen. Jeder ist Willkommen!

Der Reisende muss nicht unbedingt eine klare Entscheidung für diesen Weg treffen. Wenn man einfach dem Mainstream folgt, landet man dort automatisch. Oft befinden sich die Menschen auf diesem Weg, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. Es ist ihr normales Leben.
Ich bin allerdings davon überzeugt, dass jeder Mensch mehrmals in seinem Leben die Stimme Gottes hört, die ihn vor diesem Weg warnt und eine Alternative anbieten möchte. Denn irgendwann wird jeder in seinem Inneren zu der Überzeugung gelangen, dass dieser Weg nicht die tiefsten Bedürfnisse des Herzens stillen kann.
Manche Menschen ignorieren diese leise Stimme und betäuben sie mit den Reizmitteln, die ihm auf dem breiten Weg angeboten werden. Andere spüren die Sehnsucht nach einem besseren Leben, aber der schmale Pfad ist ihnen dann doch zu beschwerlich und erfordert zu viele Opfer. So bleiben sie lieber bei dem, was sie bisher kannten.

Andere spüren ein stärkeres Ziehen nach dem Weg mit Gott und sie wollen diesen Weg auch wirklich gehen. Doch sie haben Angst vor der Reaktion der Menschen. Sie haben Angst ihre Familie, ihre Arbeit oder ihr Ansehen zu verlieren. Deswegen lassen sie sich wider ihr Gewissen von diesem Weg mitreißen.

Wieder andere versuchen vielleicht einen Spagat zwischen dem breiten und den schmalen Weg hinzubekommen. Sie wollen bei Gott sein und sehnen sich nach seinen Segnungen, doch trotzdem wollen sie auf die Vergnügungen und Annehmlichkeiten des breiten Weges nicht verzichten. Aber man kann nicht auf beiden Wegen gleichzeitig gehen. Es ist leider eine traurige Tatsache, dass die Anziehungskraft des breiten Weges viel größer ist als die des schmalen Pfades. Daher werden alle, die ihren natürlichen Neigungen des Herzens folgen, automatisch auf diesem Weg landen.
Wer diesen Weg betritt, der wird mit Freude Willkommen geheißen. Er bekommt die schönsten Versprechungen, dass er hier alles bekommen wird, was sein Herz begehrt! 

Das Haus des Genusses

Gleich zu Beginn steht ein schönes Fachwerkhaus, das Haus des Genusses. Es lädt dazu sein, das Leben zu genießen. Dabei gibt es keine Einschränkungen! Man kann essen, was das Herz begehrt. Dieses Haus beschränkt sich nicht nur auf das Essen, sondern auf alle Genüsse dieses Lebens. Alles ist erlaubt, solange man das Leben einfach nur genießt!

Das klingt erst einmal ganz gut. Doch hier stoßen wir schon gleich auf das Problem des breiten Weges. Er bietet hier und sofort die Befriedung meiner Bedürfnisse. Doch leider nur für einen kurzen Moment. Hat die Reizwirkung nachgelassen, schreit der Körper nach mehr davon. Mit der Zeit benötigt man immer mehr, um denselben befriedigen Zustand zu erreichen. So ist man ehe man sich versieht in einer Abhängigkeit gefangen. Mann kann vom Essen abhängig sein. Heutzutage essen wir viel zu viel Nahrung, die unsere Sinne überreizen. Es sind überwürzte Speisen und hochverarbeitete Nahrungsmittel. Wenn man diese zu viel konsumiert verliert man den Appetit an einfacher, gesunder Nahrung. Genau das selbe Prinzip kann man auf den Konsum von Kaffee, Tabak, Alkohol und anderen Drogen anwenden. Mit der Zeit braucht man immer mehr von diesen Dingen.

Ich stelle mal die steile Behauptung auf, dass jeder Mensch das Haus des Genusses kennt. Viele werden von ihrem Appetit gesteuert. Wenn man herausfinden möchte, ob man seinen Appetit unter Kontrolle hat oder er mich, dem empfehle ich mal zu fasten. Es reicht auch schon, einfach auf sein potentielles Suchtmittel für ein oder zwei Tage zu verzichten. Wenn es gut gelingt, dann ist man nicht davon abhängig. Fällt es aber schwer oder man schafft es gar nicht, dann sollte man sich ernsthaft Gedanken machen (Ich spreche aus eigener Erfahrung: Stichwort Schokolade).
Ich denke, dass hier jeder Mensch zu kämpfen hat, wenn auch in verschiedenen Abstufungen. Umsonst war auch der Appetit nicht die erste Sünde, die der Mensch begangen hat und die erste Versuchung, die Jesus für uns überwunden hat.
Damit es keine Missverständnisse gibt, will ich kurz noch einmal klar stellen: Essen ist ein Grundbedürfnis. Wir dürfen gesundes, einfaches Essen im richtigen Maß genießen und uns daran erfreuen. Doch sollte man sich selbst fragen: lebe, ich um zu essen oder esse ich, um zu leben?

Die Romantikhütte

Sehr ähnlich verhält es sich mit der nächsten Station auf dem breiten Weg. Deswegen befindet sich die Romantikhütte in direkter Nähe zu dem Haus des Genusses. Auch hier haben wir ein Grundbedürfnis, dass uns unser Schöpfer mitgegeben hat. Es ist die tiefe Sehnsucht nach menschlicher Liebe und Zuneigung. Es ist absolut normal sich nach einem Gegenüber zu sehnen, denn so wurden wir geschaffen. Doch auch hier kann das Geschenk des Schöpfers missbraucht werden. Gott hat den Menschen als Mann und Frau in seinem Bilde geschaffen. Mit der Ehe hat er einen geschützten Rahmen geschaffen, indem Sexualität genossen werden kann. Das ist die Grundlage für eine gesunde Familie. Doch genau das gefällt dem Widersacher nicht. Deswegen greift er die Ehe an und entstellt sie. Wir leben heute in einer Zeit, in der es kaum noch Beschränkungen für sexuellen Lüste gibt. Jeder kann sich so ausleben, wie es ihm gefällt. Das mag auf dem ersten Blick nach Freiheit aussehen. Wenn man genauer hinsieht, kann man sehen, wie viel Elend das über sich selbst und andere bringt. Beginnend beim eigenen zerbrochenen Herzen, dann bei Kindern, die unter der Trennung ihrer Eltern leiden bis hin zu Prostitution oder Missbrauch.

Auch hier liegt die Ursache darin, dass die Menschen eine schnelle Stillung ihrer sexuellen Bedürfnisse suchen und ihren Gefühlen folgen. Wie oft hören wir in Filmen, dass wir unserem Herz folgen sollen. Doch unser Herz ist sprunghaft. Wer ihm folgt, bringt sich und andere ins Unglück. So rennen die Menschen von einem Partner zum nächsten, in der Hoffnung, dass er seine wahre Liebe sei und sie mit ihm wahres Glück finden. Doch anstatt das echte Glück zu finden, wird das Herz aufs Neue gebrochen. Gottes Werte für eine gesunde Familie werden heute als überholt und einschränkend bezeichnet, selbst von den Kirchen (dazu später mehr). Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Gottes Grenzen sind ein Schutz, um uns vor seelischem Leid zu bewahren.

Nur mal kurz aufs Handy schauen…

Das ist das Phänomen unserer Zeit! Egal, ob man im Zug sitzt oder auf der Straße geht, überall sieht man die Leute mit ihren Handys. Smartphones sind heute aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wie abhängig wir davon sind, merken wir spätestens dann, wenn wir es suchen oder es irgendwo vergessen haben. Auf dem Handy haben wir unser Leben: unsere Fotos, unsere Kontakte, unseren Kalender, unsere Gesundheit, unsere Bank und vieles mehr. Ohne unser Handy sind wir nicht mehr lebensfähig. Besonders die sozialen Medien bergen ein hohes Suchtrisiko. Wie viel Zeit kann man auf ihnen verbringen. Ich erschrecke manchmal, wie lange man schon allein dafür benötigt, nur um all die Nachrichten in den Messengerdiensten abzuarbeiten.

Das Smartphone samt den sozialen Medien, hat uns im Griff. Wir machen uns davon abhängig. Gerade in den sozialen Medien machen viele ihren Selbstwert von den Likes und Kommentaren, die sie für ihre Posts erhalten, abhängig. Man vergleicht sich mit anderen. Man sieht die tollen Urlaube und all die anderen schöne Momente aus dem Leben der anderen. Dadurch wirkt sein eigenes Leben trist und traurig. Das führt zu Depressionen und anderen psychischen Krankheiten. Außerdem schädigt die moderne Musik mit ihrer Dauerbeschallung die sensiblen Hirnnerven. So kann Gott, der sanft und leise über unser Gehirn versucht mit uns Kontakt aufzunehmen, nicht mehr gehört werden.
Die Medien können leicht unsere Zeit rauben, die Sinne überreizen und uns die Lust an geistlichen Dingen nehmen. 

Ich bin davon überzeugt, dass man die Medien auch sehr weise nutzen kann.  Es ist möglich einen gesunden Umgang damit zu finden und es für gute Dinge einzusetzen. Die Frage ist, ob ich mein Smartphone beherrsche oder mein Smartphone mich beherrscht.

Schnelle Gesundheit

Dem aufmerksamen Leser ist inzwischen vielleicht schon ein Prinzip aufgefallen. Der breite Weg zielt darauf ab, den auf ihm Reisenden ihre Bedürfnisse und Leidenschaften schnellstmöglich zu stillen. Dabei sind diese Bedürfnisse und Wünsche oftmals an sich gar nicht verkehrt. Jedoch lädt der breite Weg dazu ein, sie sofort, hier und jetzt zu befriedigen. Man lebt zur Lustbefriedigung. Natürlich sind viele Menschen in der Lage, sich auch zu beherrschen, weil sie feststellen, dass eine unkontrollierte Lustbefriedigung ihnen schadet.

Damit sind wir beim Haus der Gesundheit angekommen. Viele Menschen genießen das Leben in vollen Zügen und sind sich oft der Konsequenzen ihres Lebensstils nicht bewusst. Irgendwann steckt der Körper den ungesunden Lebensstil nicht mehr so gut weg. Der Mensch wird krank. Aber anstatt über die Ursache nachzudenken und etwas in seinem Leben zu verändern, wollen die Menschen eine Lösung. Und das am Besten ganz unkompliziert. Da ist doch eine Wunderpille eine tolle Sache! Man schluckt einfach ein paar Tabletten und schon ist man wieder gesund!

Ich staune über die Errungenschaften der Medizin! Gerade in meiner Arbeit als Ergotherapeutin bewundere ich, was die Chirurgie heute alles wieder reparieren kann! Doch ich sehe auch die Schattenseiten. Die Schulmedizin schwimmt genau in dem Zeitgeist mit: schnelle Heilung ohne große Opfer oder Veränderungen. Der schnelle, unkomplizierte Weg zur “Heilung”. Für jede Krankheit gibt es heute eine Tablette oder eine Spritze. Unendlich viel Geld wird für die Therapie von Krankheiten ausgegeben. Die Prävention und Ursachenbekämpfung kommt meiner Meinung nach noch immer zu kurz. Denn das ist oft ein langer und beschwerlicher Weg. Die Menschen müssten dazu auch etwas in ihrem Leben ändern. Sie müssten Ernährungs- und andere Lebensgewohnheiten umstellen. Doch sie befinden sich in einer Abhängigkeit in diesem Lebensstil, weswegen oft der Wille und die Kraft fehlt, da wirklich etwas zu verändern. Dieser krankmachende Lebensstil ist leider oft das einzige, was für sie das Leben lebenswert macht. Das aufzugeben würde bedeuten, Lebensqualität zu verlieren. Deswegen nehmen viele Menschen lieber eine Tablette. Es ist der leichtere Weg.
Trotzdem freue ich mich zu sehen, dass es zunehmend mehr Menschen gibt, die das Konzept der Lebensstilmedizin verstehen und es umsetzen.

Um das ganze Thema noch etwas verständlicher zu machen, möchte ich an dieser Stelle das Konzept der doppelten J-Kurve kurz erklären.

Die Menschen, die sich auf dem breiten Weg befinden, nehmen ein Bedürfnis wahr und suchen sofort nach einer Möglichkeit dieses Bedürfnis zu stillen. Es sorgt für ein kurzes positives Gefühl, doch dann kommt ein umso tieferes Tief. Langfristig führt das in Abhängigkeiten und Unzufriedenheit. Dies ist die rote Kurve. Erst geht es schnell und steil nach oben, nur damit es danach umso schneller nach unten geht.

Genau umgedreht ergeht es dem Kind Gottes auf dem schmalen Weg. Er sieht sein Bedürfnis. Aber anstatt es sofort selbst zu befriedigen, gibt er es bei Gott ab und vertraut, dass er sich zu seiner Zeit darum kümmern wird. Sich selbst zu verleugnen ist nicht einfach, ja sogar manchmal schmerzhaft und kräftezehrend. Deswegen geht die Kurve erst einmal nach unten. Wenn man aber auf Gott wartet, dann wird er für das Glück und die Zufriedenheit seines Kindes sorgen. Diese Zufriedenheit, die nur in Gott zu finden ist, ist anhaltend. Sich Gott mit seinen Bedürfnissen anzuvertrauen und sie ihm zu übergeben ist der Weg aus der Suchtspirale, die aus der schnellen Befriedigung der Bedürfnisse erfolgt.

Der Mensch auf dem breiten Weg ist kurzsichtig. Er sieht nur sich selbst und sein aktuelles Bedürfnis und muss diesem Abhilfe schaffen. Derjenige, der auf dem schmalen Pfad unterwegs ist, hat seinen Fokus auf Gott und höhere Werte. Er lebt nicht mehr für sich selbst, sondern vertraut darauf, dass Gott für ihn sorgen wird und setzt Gott in seinem Leben an die erste Stelle.

Der Jungbrunnen

Früher oder später kommt jeder Reisende auf dem breiten Weg an den Punkt, dass es da noch mehr geben muss als das Leben im Hier und Jetzt. Sie bemerken ihre Kurzsichtigkeit und beginnen nach dem Sinn des Lebens zu fragen. Manch einer bemerkt, dass dieser Weg den Durst der Seele nicht stillen kann. Auf dem Bild steht dies auf einer hölzernen Tafel, die die leise Stimme Gottes darstellt. So beginnen manche nach Lösungen für ihr Dilemma zu suchen. Viele hören das leise Rufen Gottes und sind an seinem Angebot interessiert. Doch der Preis, nämlich den breiten Weg zu verlassen, ist vielen zu hoch. Die Menschen lieben die Bequemlichkeiten des breiten Weges. Er ist schön breit und eben. Nicht wie der schmale Pfad, der immer enger und steiler wird. Dass aber der breite Weg auch zunehmend einengender wird und stets leicht bergab führt, bemerken die meisten nicht.

Aber für all jene, die sich nach Frieden in ihrer Seele sehnen, gibt es eine “Alternative” zum ewigen Leben Gottes. Diese Welt bietet zahllose Möglichkeiten, um das Leben hier auf dieser Erde so lang wie möglich zu verlängern und so angenehm wie möglich zu gestalten. Viele Menschen haben Angst vor dem Alt werden. Besonders bei den Promis sieht man dies. Wie viele Menschen geben Geld dafür aus, um möglichst jung und attraktiv zu bleiben. Viele Leute machen Sport und ernähren sich gesund, um sich fit zu halten. Doch auch hier habe ich als Ergotherapeutin so meine Beobachtungen gemacht. Ich habe viele ältere Patienten behandelt, die auf einen relativ gesunden Lebensstil geachtet haben und dennoch im Alter von Krankheiten eingeholt werden. Auch sie werden gebrechlich und werden eines Tages sterben. Viele dieser Menschen habe ich mit diesem Schicksal hadern sehen. Rückblickend fragen sie sich, warum sie sich selbst so viel kasteit haben, wenn es am Ende scheinbar nichts bringt.

Im Alter wird einem noch einmal ganz neu seine Endlichkeit bewusst. Viele leiden unter Altersdepressionen. Einigen fällt es auch schwer, dieses Leben loszulassen, weil sie keine Hoffnung über dieses Leben hinaus haben oder weil sie das schlechte Gewissen einholt, das sie solange Zeit versucht haben zu unterdrücken.
Hier müssen sie dann ernüchternd feststellen, dass all die Versprechungen dieser Welt wie ein ausgetrockener Brunnen sind, der mit erfrischenden Wasser den durstigen Wanderer Erquickung versprach.

Die Weggabelung zur wahren Quelle des Lebens

Inzwischen haben schon einige Wanderer auf dem breiten Weg verstanden, dass dieser Weg seine Versprechen nicht hält. Er lockt mit verführerischen Angeboten, die auch kurzweilige Freude bieten, aber die tiefste Sehnsucht im Herzen kann dieser Weg nicht stillen. So manch einer kommt hier zum Nachdenken und fragt sich, ob es nicht doch eine Alternative gibt. Sie freuen sich über die Weggabelung, die ihnen einen anderen Weg aufzeigt.

An der Weggabelung steht ein Missionar, der zur wahren Quelle des Lebens hinweist. Er erzählt seine eigene Geschichte, wie er vom breiten auf den schmalen Weg gewechselt ist, weil er feststellen musste, dass der breite Weg ins Verderben führt. Er erzählt von dem genialen Gott, der ihm geholfen hat, auf den richtigen Weg zu kommen und welche wahre Freude die Gemeinschaft mit diesem Gott bringt. Liebevoll und doch eindringlich ruft er die Pilger auf dem breiten Weg auf, zur wahren Quelle des Lebens zu kommen. Doch die meisten sind noch immer so vom breiten Weg geblendet und werden von seinen verschiedenen Attraktionen magisch angezogen, dass sie die Einladung gar nicht hören. Andere wollen sie nicht hören, weil ihnen der Weg, den sie gerade gehen, besser gefällt. Wieder andere hören die Einladung und spüren auch, dass sie den breiten Weg verlassen sollten, aber der Pfad zur Quelle der Freude ist ihnen zu steil und zu weit. Sie haben nicht die Kraft, den breiten Weg zu verlassen und werden vom Sog des breiten Weges weiter mitgerissen. Ein paar jedoch sind des breiten Weges so müde, dass sie sich nach etwas anderem sehnen. Auch wenn der schmale Pfad steil wirkt, sind sie bereit, diesem zu folgen, um wahren Frieden zu finden. Ermutigt von dem Missionar erklimmen sie den Hügel, der zum schmalen Pfad führt. Oben auf dem Hügel kommen sie an das Kreuz, an dem sie von ihrer schweren Sündenlast befreit werden. Sie überqueren die Brücke über der Schlucht des Todes und kommen bei der Quelle des Lebens zur Ruhe.

Wie steht es um dich?

Hast du dich selbst schon auf diesem Teilabschnitt des breiten Weges wieder finden können?
Ich denke, jeder von uns kämpft mit Dingen auf dem breiten Weg. Oft erscheint uns der schmale Weg zu ernst oder mit zu großen Opfern verbunden, dass wir meinen, wir würden das nie schaffen. Soll ich dir mal ein Geheimnis verraten?

Es ist uns unmöglich diesen Weg zu verlassen und aus uns selbst heraus auf den schmalen Weg zu wechseln. Wer das versucht, wird kläglich scheitern. Aber genau dafür ist Jesus in diese Welt gekommen. Er konnte den schmalen Pfad für uns gehen. Er hat den Weg für uns geebnet. Er ist es auch, der uns die Kraft geben möchte, sich für den schmalen Weg zu entscheiden und auf ihm zu gehen. Wenn wir uns zu schwach und hoffnungslos fühlen, können wir das Jesus einfach ganz ehrlich sagen. Wir können ihm all unsere Schwachheiten und Fehler bekennen und seine Vergebung in Anspruch nehmen. Dann können wir ihn bitten, dass er uns die Kraft gibt, uns für das Richtige zu entscheiden und es auch zu tun! In Philipper 2,13 verspricht uns Gott folgendes: 

“Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.”

Diesen Text dürfen wir im Gebet Gott vorhalten und darauf vertrauen, dass er sich an sein Versprechen hält!

Ich wünsche dir viel Kraft und Segen für deine Entscheidungen auf deinem Lebensweg! 

Es gibt noch einen kleinen Bonus! 🙂

Die Kurzerklärung zu dem gesamten Bild kann auch als Andacht (gehalten von meinem Bruder) auf Youtube angesehen werden! Klickt einfach auf das Video nebenan!

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